Der Nervenarzt
Công bố khoa học tiêu biểu
* Dữ liệu chỉ mang tính chất tham khảo
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Die Elektrokrampftherapie in psychiatrischen Kliniken der Bundesrepublik Deutschland 1995
Der Nervenarzt - Tập 69 - Trang 15-26
Es wurde eine Umfrage unter 451 bundesdeutschen Kliniken im Jahr 1995 zur Anwendung der Elektrokrampftherapie (EKT) durchgeführt, die Vergleichsdaten zu 2 Umfragen aus den Jahren 1977 und 1985 und Informationen aus den neuen Bundesländern erbringen sollte. Die EKT steht als therapeutisches Verfahren grundsätzlich nicht mehr zur Diskussion. Die Anwendungshäufigkeit hat sich in den knapp 20 Jahren zwischen der ersten und dieser Studie insgesamt deutlich erhöht. Die Verteilung der Standorte der Kliniken, die häufig die EKT anwenden, ist ungleich über das Gebiet der BRD verteilt. Hauptindikationen für die EKT sind febrile Katatonie/febriler Stupor und depressiver Stupor. Depressionen werden als Indikation angeführt bei Psychopharmaka-Resistenz/-Unverträglichkeit. Die Modi der Vorbereitung und Durchführung entsprechen den Standards. Die Einstellungen der leitenden Ärzte zur EKT wurden eruiert und mit Daten einer Umfrage aus dem Jahre 1985 verglichen. Die positiven Stellungnahmen zur EKT sind richtungsgleich sind, fallen 1995 aber pointierter aus. Insgesamt zeigt sich, daß die EKT als Therapieverfahren innerhalb der leitenden Ärzteschaft sehr positiv gesehen wird; die Koppelung an eine enge Indikation gilt allgemein als Voraussetzung. Von dieser grundsätzlichen Einstellung ist die tatsächliche Anwendung der EKT nur bedingt abhängig, soziale Faktoren wie z.B. Haltung der Mitarbeiterschaft, politische Einstellung und Stereotypien der Bevölkerung beeinflussen die Anwendung in Richtung Zurückhaltung bzw. Nichtanwendung oftmals mehr.
Von der „Schizophrenie“ zur „Störung der Einheit des Selbst“
Der Nervenarzt - Tập 82 - Trang 1160-1168 - 2011
Im August 2002 beschloss die Japanese Society of Psychiatry and Neurology die Umbenennung der Schizophrenie von „Sêshin Bunretsu Byô“ in „Tôgô Shicchô Shô“. Vor dem Hintergrund des derzeitigen Revisionsprozesses der gängigen psychiatrischen Klassifikationssysteme ICD-10 und DSM-IV ist diese Umbenennung von höchstem Interesse und ein bemerkenswerter Vorgang im Hinblick auf die zu erwartenden klinischen, sozialen und kulturellen Einflüsse eines eventuellen neuen Namens oder eines revidierten nosologischen Konstrukts. Der vorliegende Beitrag skizziert den Prozess der Umbenennung in Japan. Die Hintergründe der Umbenennung werden geschildert, und die Erwartungen, die japanische Mediziner, Patienten und ihre Familien mit der Umbenennung verknüpfen, werden analysiert. Ziel ist die Klärung der Frage, inwieweit das japanische Modell der Umbenennung als Vorbild für die Umsetzung und die Abschätzung der Folgen einer eventuellen nomenklatorischen oder nosologischen Neudefinition des Psychosebegriffes im Revisionsprozess von ICD-10 und DSM-IV dienen kann.
Evidenzbasierte Psychotherapie bei Abhängigkeitserkrankungen
Der Nervenarzt - Tập 89 - Trang 283-289 - 2018
Abhängigkeitserkrankungen bilden die Gruppe der häufigsten psychischen Störungen. Trotz eines breiten Behandlungsangebots an psychotherapeutischen Interventionen ist der Anteil der Patienten, die eine evidenzbasierte Behandlung bzw. im Rahmen der ambulanten Versorgung eine psychotherapeutische Behandlung erhalten, sehr gering. Vor diesem Hintergrund soll eine Neubewertung der empirischen Evidenz für die Wirksamkeit verschiedener psychotherapeutischer Behandlungsansätze vorgenommen werden und Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet werden. Es wurde eine umfassende Literaturrecherche in einem mehrstufigen Vorgehen in den relevanten nationalen und internationalen Datenbanken durchgeführt. Anschließend erfolgte eine Analyse der aktuellen Leitlinien, Übersichtsarbeiten und Primärstudien zum Thema Therapie bei Abhängigkeitserkrankungen. Es konnten insgesamt 3 aktuelle nationale Leitlinien, 2 Reviews sowie 16 Primärstudien identifiziert werden. Insbesondere können kognitive Verhaltenstherapie, verhaltenstherapeutische Interventionen und die motivationalen Interventionen als evidenzbasierte Behandlungsansätze bei verschiedenen Abhängigkeitserkrankungen betrachtet werden. Bei Tabakabhängigkeit können alternativ auch hypnotherapeutische Maßnahmen empfohlen werden. Interessant für die Praxis sind auch die neuen Behandlungsmethoden wie das neurokognitive Training und die achtsamkeitsbasierten Interventionen. Die Studienlage ist zum Teil inkonsistent oder numerisch unzureichend trotz hoher Qualität. Weitere Forschungsarbeiten werden benötigt, die sich mit verschiedenen Substanzabhängigkeiten und Patientengruppen beschäftigen.
Patientengerechte Aggressionsbewältigung in der Psychiatrie
Der Nervenarzt - Tập 79 - Trang 827-831 - 2008
Gewalt und Aggression können insbesondere im Umgang mit psychiatrisch erkrankten Patienten zu Verletzungen bei Mitarbeitern führen. Mit der patientengerechten Aggressionsbewältigung wurde ein praxisorientiertes Seminar entwickelt, das den ethischen Aspekten im Umgang mit Patienten Rechnung trägt. Nach einer Beschreibung des Programms werden erste Ergebnisse einer Beurteilung durch die Teilnehmer dargestellt. Über das Seminar hinausgehende Effekte wurden mit dem Fragebogen zu Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen (FKK) untersucht. Die Teilnehmer zeigten eine sehr hohe Zufriedenheit mit dem Kurs und der Anwendbarkeit in der klinischen Praxis. Darüber hinaus fand sich bei den 31 mit dem FKK untersuchten Probanden direkt nach dem Seminar, aber auch noch 3 Monate nach dessen Ende ein Anstieg der die aktiven und internalen Kontrollüberzeugungen anzeigenden FKK-Tertiärskala. Bei der nicht am Seminar teilnehmenden Kontrollgruppe gab es keine signifikanten Veränderungen der FKK-Skalenwerte. Ein Seminar zur patientengerechten Aggressionsbewältigung in der Psychiatrie kann zur Zufriedenheit der Teilnehmer durchgeführt werden und hat überdauernde Effekte auf Kompetenz- und Kontrollerleben.
Subjektivität und Objektivität, Kranksein und Krankheit
Der Nervenarzt - Tập 91 Số 9 - Trang 854-856 - 2020
Kognition und Depression bei älteren Menschen mit Diabetes
Der Nervenarzt - - Trang 1-7 - 2024
Kognitive Funktionsstörungen, Demenzerkrankungen und Depressionen sind typische Begleiterkrankungen des Diabetes und kommen bei älteren Menschen mit dieser Stoffwechselstörung häufiger vor als in der Allgemeinbevölkerung. Diese komorbiden Erkrankungen haben deutliche Auswirkungen auf die Therapie des Diabetes und führen zu Einschränkungen des Funktionsniveaus im Alltagsleben sowie der Lebensqualität und sind mit einer erhöhten Mortalität assoziiert. In diesem Beitrag werden die wichtigsten Befunde zur Ätiologie von kognitiven Funktionsstörungen und Depressionen zusammengefasst sowie die Konsequenzen für die klinische Praxis beschrieben.
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