Harke, H.1, Schmidt, K.1, Gretenkort, P.1, Hommerich, P.1, Deutschmann, S.1, Eckes, C.1, Hense, W.1, Kleemann, A.1, Rehorn, W.1, Stöcker, H.1, Leffers, B.1, Blazejak, J.1, Felix, S.1, Fischer, A.1, Fuhrmeister, O.1, Gerecht, A.1, Hackstein, N.1, Knops, H.-J.1, Kostecka, D.1, Ladleif, H.-U.1, Nicolas, S.1, Olligs, S.1, Rethage, B.1, Schrama, B.1, Seifert, H.1, Staita, K.1, Thater, A.1, Urbanek, C.1, Widdra, S.1, v. d. Wielen, R.1
1Institut für Anaesthesie der Städtischen Krankenanstalten Krefeld, , XX
Tóm tắt
Bei 1318 Patienten wurden Narkosesicherheit, Verträglichkeit und Vigilanz nach Neurolept – (NLA), balancierter – (BAL) – und intravenöser Propofolanästhesie (IVA) anhand von DGAI-ZEKListe und -Fragebogen sowie spezieller Vigilanztests analysiert. Prämedikation und Narkoseführung waren standardisiert. Als Ausdruck unterschiedlicher Narkosesicherheit wurden nach NLA bei 45%, nach BAL und IVA bei 35% bzw. 36% der Patienten therapiebedürftige Ereignisse registriert (p=0,004). Im einzelnen zeigten NLA-Patienten gehäuft Tachykardien, Arrhythmien und Hypertonien (p=0,05), während bei IVA Hypotensionen vermehrt beobachtet wurden (p<0,001). Schwere kardiohämodynamische Ereignisse waren bei lediglich 6,6% aller Patienten zu verzeichnen, wobei 5% der IVA-Patienten im Vergleich zu 6,3% bzw. 8,3% nach BAL und NLA intensivtherapiepflichtige Interventionen am seltensten nötig hatten. Hinsichtlich ihrer Ansprechbarkeit, Konzentrations- und Sprachfähigkeit wurden IVA- und NLA-Patienten ungleich besser bewertet als die verzögert erwachenden BAL-Patienten (p<0,05). Da zudem Übelkeit und Erbrechen nach IVA signifikant geringer ausgeprägt waren (p<0,05), wurde diese Narkose aus Patientensicht hoch favorisiert (p<0,01). Insgesamt ging daher die IVA aufgrund der geringen Zahl gravierender kardiohämodynamischer Komplikationen (ZEK), einer kurzen Aufwachphase und fehlender Nebenwirkungen als das beste Verfahren aus diesem Vergleich hervor.