Beobachtungen über die Feldemission und die Kathodenzerstäubung an thoriertem Wolfram

Erwin W. Müller1
1Berlin-Siemensstadt

Tóm tắt

Unter besonders guten Entgasungsverhältnissen wurde die Feldemission von thoriertem Wolfram untersucht. Es zeigte sich, daß sowohl durch Aktivieren von ThO2-haltigen Drähten wie durch Aufdampfen aus einer äußeren Thoriumquelle Oberflächen erhalten werden konnten, deren Feldemission im hohen Maße vom Bedeckungsgrad abhängig war. Das an Bariumaufdampfkathoden früher gefundene empirische ϕ3- Gesetz ließ sich für die Thoriumbedeckung bestätigen. — Durch Bombardieren mit Argon-, Wasserstoff- und Stickstoffionen ließ sich der Thoriumfilm gleichförmig abbauen. Dabei zeigte sich, daß Stickstoffionen auf dem Thoriumfilm adsorbiert werden können, nicht aber auf der reinen Wolframoberfläche. — Die aus der Glühemission bekannte Entaktivierung des Thoriumfilms durch Sauerstoff konnte auch hier beobachtet werden. Die Austrittsarbeit der vergifteten Kathoden stieg auf 6 e-Volt an. — Endlich ließen Beobachtungen der Aufrauhung von Wolframoberflächen durch die Kathodenzerstäubung den Schluß zu, daß bei den hier benutzten Kathoden die für die Feldemission maßgebliche Feinfeldstärke nicht wesentlich größer war als die aus der geometrischen Gestalt berechenbare Grobfeldstärke.

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