Wissenschaftliche Leistungen augenheilkundlicher Forschungseinrichtungen in Deutschland 2018 bis 2020

Die Ophthalmologie - Tập 119 - Trang 582-590 - 2022
Friederike Schaub1, Birgit Mele2, Philip Gass2, Marius Ader3,4, Horst Helbig3,5, Wolf A. Lagrèze3,6, Ursula Schlötzer-Schrehardt3,7, Marius Ueffing3,8, Claus Cursiefen1,3
1Zentrum für Augenheilkunde, Medizinische Fakultät und Uniklinik Köln, Universität zu Köln, Köln, Deutschland
2Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft e. V. (DOG), München, Deutschland
3Arbeitskreis Forschung der DOG (AK DOG-Forschung)
4Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD), Technische Universität Dresden, Dresden, Deutschland
5Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg, Deutschland
6Klinik für Augenheilkunde, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum Freiburg, Freiburg, Deutschland.
7Universitätsklinikum Erlangen, Augenklinik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, Deutschland
8Universitätsklinikum Tübingen, Forschungsinstitut für Augenheilkunde, Eberhard Karls Universität Tübingen, Tübingen, Deutschland

Tóm tắt

Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) erfasst regelmäßig die wissenschaftlichen Aktivitäten der augenheilkundlichen Forschungseinrichtungen in Deutschland. Mit dieser Publikation will die DOG die Leistungsfähigkeit der wissenschaftlichen Augenheilkunde in Deutschland transparent machen und die Optionen für zukünftige Forschungskooperationen mehren. Systematische Befragung deutscher Forschungszentren in der Augenheilkunde. Die aktuelle Forschungslandkarte erfasst Daten aus 41 deutschen Forschungszentren für den Berichtszeitraum 2018 bis 2020. Im Vergleich zu vorangegangenen Auflagen der Forschungslandkarte ist ein deutlicher Anstieg wissenschaftlicher Aktivität zu verzeichnen. Unter anderem stieg die Zahl der gemeldeten Studien auf einen Wert von 496. Die Anzahl der hoheitlich geförderten Forschungsprojekte (n = 121) und der durch Stiftungen geförderten Projekte (n = 108) erhöhte sich ebenfalls. Und es ist nahezu eine Verdopplung der von Vertretern der deutschen Augenheilkunde vorgelegten wissenschaftlichen Publikationen zu verzeichnen: Wurden für den Zeitraum von 2012 bis 2014 1919 und im Zeitraum von 2015 bis 2017 2305 Publikationen veröffentlicht, so waren es im aktuellen Berichtszeitraum 4215. Die Landkarte berichtet darüber hinaus auch von einem kontinuierlichen Zuwachs des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Augenheilkunde. Die Forschungslandkarte demonstriert die Leistungsfähigkeit der deutschen wissenschaftlichen Augenheilkunde. Gleichzeitig ist der weitere Bedarf an Forschung in der Augenheilkunde ungebrochen sehr hoch, denn viele Erkrankungen, die die Augen betreffen, sind heute noch nicht oder noch nicht vollständig heilbar.

Tài liệu tham khảo

Cursiefen C (2019) Ophthalmology: our discipline with a future. Ophthalmologe 116(9):815–816 Cursiefen C et al (2019) Unmet research and developmental needs in ophthalmology: a consensus-based road map of the European vision institute for 2019–2025. Ophthalmologe 116(9):838–849 Schlötzer-Schrehardt U, Cursiefen C (2017) Basic research in ophthalmology in Germany and its international context. Ophthalmologe 114(9):804–811 https://www.dog.org/?cat=229. Zugegriffen: 14.03.2022 Claessen H et al (2021) Markedly decreasing incidence of cause-specific blindness in Saxony (Eastern Germany). Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol 259(5):1089–1101 Mauschitz MM et al (2019) Epidemiology of severe visual impairment and blindness of old people in Germany. Ophthalmologe 116(2):201–212 Finger RP et al (2011) Incidence of blindness and severe visual impairment in Germany: projections for 2030. Invest Ophthalmol Vis Sci 52:4381–4389