Versorgung pathologischer Femurfrakturen bei malignen Knochentumoren und Skeletmetastasen
Tóm tắt
Im Erwachsenenalter ereignen sich pathologische Femurfrakturen in erster Linie auf dem Boden von Skeletmetastasen. Im eigenen Krankengut der Jahre 1978 bis 1988 wurden 58 Femurfrakturen bei Skeletmetastasen und fünf bei multifocalem Plasmocytombefall versorgt. Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 59,8 Jahre, wobei überwiegend das weibliche Geschlecht betroffen war. Unter den Metastasenfrakturen stellte das Mammacarcinom mit 22 Füllen den häufigsten Primärtumor dar. Bei allen Frakturen kam lediglich eine Versorgung unter palliativen Gesichtspunkten in Frage. Bei Schenkelhalsfrakturen wurde als Operationsverfahren ausschließlich die Resektion mit endoprothetischem Ersatz durchgeführt. Im per- und subtrochanteren Bereich erfolgte überwiegend eine Verbundosteosynthese mit der Kondylenplatte. Auch bei den Schaftfrakturen wurde meist eine Stabilisierung durch Verbundosteosynthesen vorgenommen. In Einzelfüllen kamen intramedullüre Krafttrüger zur Anwendung. In allen Füllen konnte Bewegungsstabilitüt, meist sogar Belastungsstabilitüt erreicht werden. Bei den 43 Patienten, deren Krankheitsverlauf von der Operation bis zum Tod genau rekonstruiert werden konnte, betrug die durchschnittliche Überlebenszeit 7,2 Monate. Sechs Patienten stehen noch im ambulanter Überwachung; die operative Versorgung lag am 31. 12. 1988 durchschnittlich 16 Monate zurück.
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