Jörg Dehnert1, Wolfgang Nestler1, Klaus Freyer2, Hanns-Christian Treutler2, Peter Neitzel3, Wolfgang Walther3
1Hochschule für Technik und Wirtschaft (FH), LB Geotechnik & Wasserwesen, Postfach 120701, 01008 Dresden, Telefon: 351-2579726, Telefax: 0351-2579714, E-mail: [email protected], Deutschland 2Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH, Sektion Analytik, Postfach 2, 04301 Leipzig, Telefon: 0341-2352297, Telefax: 0341-2352625, E-mail: [email protected], Deutschland 3TU Dresden, Institut für Grundwasserwirtschaft, 01062 Dresden, Telefon: 0351-2579724, Telefax: 0341-2579714, E-mail: [email protected], Deutschland Tóm tắt
Es wurde ein neues Verfahren zur Optimierung des Zeitpunktes für eine repräsentative Probenahme aus Grundwassermeßstellen auf der Basis der natürlichen Radonkativitätskonzentration des Grundwassers entwickelt. Bisher wurden hierzu die Meßwertkonstanz der Leitkennwerte elektrische Leitfähigkeit, Temperatur und pH-Wert sowie die mehrfache Erneuerung des Standardwesens als Kriterien herangezogen. Das neue Verfahren ist gut reproduzierbar. Es führt zur Verkürzung der Abpumpzeiten und reduziert so die Kosten einer Probenahme. Das Verfahren gestattet das Einhängen der Pumpe im Filterbereich oder direkt unter dem Grundwasserspiegel. Zur Messung der Radonaktivitätskonzentration wurde ein eigenes Verfahren auf der Basis der Flüssigszintillationsspektrometrie entwickelt.