Morphologische und funktionelle Veränderungen der Nasenschleimhaut nach nCPAP-Therapie

HNO - Tập 48 - Trang 747-752 - 2000
J. Constantinidis1, D. Knöbber1, H. Steinhart1, J. Kuhn1, H. Iro1
1Klinik und Poliklinik für HNO-Heilkunde, Universitätskliniken des Saarlandes, Homburg/Saar, , DE

Tóm tắt

Hintergrund und Fragestellung. Der Therapieerfolg einer nCPAP-Therapie (“nasal continuous positive airway pressure”) ist einerseits abhängig von der Linderung der Beschwerden und andererseits von der Langzeitakzeptanz und der hiermit verbundenen Vermeidung von Komplikationen. Nasale Beschwerden sind die häufigsten Nebenwirkungen und neben den Maskenproblemen die wichtigste Ursache, weshalb eine nCPAP-Therapie frühzeitig unterbrochen wird. Patienten/Methodik. Wir haben bei 12 Patienten mit einem obstruktivem Schlafapnoesyndrom Probeexzisionen aus der Nasenschleimhaut vor und 3–10 Monate nach Anpasssung der nCPAP-Maske entnommen und elektronenmikroskopisch untersucht. Bei all diesen Patienten war die Anpassung der nCPAP-Maske die Ersttherapie. Darüber hinaus wurde vor und nach der Therapie die mukoziliäre Clearance mit Hilfe des Saccharintests beurteilt. Ergebnisse. Bei allen Patienten kam es nach der nCPAP-Therapie zur grundlegenden Veränderungen des Nasenepithels mit Veränderung der Epithelzellenform, Verklebungen und Verklumpungen der Mikrovilli und auftreten von immunkompetenten Zellen. In allen Fällen war die mukoziliäre Clearance nach Anpassung der nCPAP-Maske deutlich verlängert. Schlussfolgerungen. Ein erfolgreiches Therapiekonzept sollte die Normalisierung der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit gleich nach der Anpassung der nCPAP-Maske und die regelmäßige Beurteilung der Schleimhautverhältnisse der oberen Atemwege beinhalten. Nur somit können nasale Komplikationen aufgehalten oder frühzeitig therapiert werden.