Die Marknagelung von Femur und Tibia mit dem AO-Nagel Erfahrungen und Resultate bei 1591 Fällen

Unfallchirurgie - Tập 2 - Trang 155-162 - 1976
E. H. Kuner1,2, C. -H. Schweikert2,3, S. Weller2,4, K. Ullrich2, P. Kirschner2, U. Knapp2, W. Kurock2
1Arztlicher Direktor der Abteilung, Unfallchirurgie Chir. Univ.-Klinik, Freiburg/Brsg.
2Chirurgischen Universitätsklinik Frelburg/Brsg, Germany
3Unfallchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Mainz, Germany
4Berufsgenossen-schaftlichen Unfallklinik Tübingen, Germany

Tóm tắt

Die Nagelung mit dem von der Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen entwickelten Marknagel mit Zusatzinstrumentarium wurde an den drei AO-Kliniken Freiburg, Mainz und BG-Unfallklinik Tübingen an insgesamt 1591 Fällen überprüft. Aufgrund der gesamten Konzeption (preßluftgetriebene, flexible Bohrwelle; Bohrdorn und Nagel-Führungsstab; Nagel-Innengewinde sowie kleiner Deformationswiderstand und weitere Accessoires) sind intrapoerative Komplikationsmöglichkeiten auf ein Minimum reduziert und im allgemeinen leicht zu beherrschen. In 92% am Femur und 96% an der Tibia konnte die Nagelung gedeckt vorgenommen werden. Die offene Nagelung ist der gedeckten ebenbürtig. Fettembolie (0,25%) wird bei der Marknagel-Osteosynthese nicht häufiger gefunden, als nach anderen Behandlungsmethoden (konservativ, operativ). Sie hat andere Ursachen. Unter den lokalen Komplikationen werden insgesamt 3,3% Infektionen als noch zu hoch empfunden. Die Nagelung erstgradig offener Frakturen weist kein größeres Infektionsrisiko auf, wenn die Osteosynthese sekundär erfolgt. Maßnahmen zur weiteren Senkung der Infekt-Rate können verbesserte Disziplin, gewebeschonende Operationstechnik mit fehlerfreiem Ablauf des Operationsplanes, kurze Operationsdauer und schließlich die „sterile Operationsboxe” sein. Die Marknagelung von Femur und Tibia mit dem Nagel der AO, gleich aus welcher Indikation heraus, ergibt bei Beherrschung der Technik und Berücksichtigung der Biomechanik ausgezeichnete Resultate.

Tài liệu tham khảo

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